Erst einer von sechs

13. Januar 2017

Der europäische Hörgeräteverband EHIMA (European Hearing Instrument Manufacturers Association) führt seit 2009 die EuroTrak Umfrage durch. Die repräsentative Online-Studie untersucht in mehreren europäischen Ländern, die Verbreitung von Schwerhörigkeit und den Einsatz von Hörgeräten. Nach Ländern wie Deutschland, Frankreich, UK, Norwegen, Niederlande, Schweiz, Italien und Dänemark, wurde die EuroTrak Umfrage 2016 erstmals auch in Polen durchgeführt. Ein spannender Einblick in den polnischen Hörgerätemarkt.

16,0 % der polnischen Bevölkerung sind schwerhörig, allerdings besitzt nur jeder Sechste von ihnen ein Hörgerät. Von den Schwerhörigen, denen ein Hals-Nasen-Ohren-Arzt zu einem Hörgerät rät, entscheidet sich jeder Zweite für den Kauf. Allerdings vergehen im Schnitt drei Jahre zwischen der Wahrnehmung des Hörverlusts und dem Kauf eines Hörgeräts.

EuroTrak gibt aber nicht nur einen Überblick über den Markt, sondern bietet auch einen Einblick in den Alltag der Schwerhörigen in Polen: Hörgeräte erhöhen die Chance auf einen besseren Job und mehr Gehalt, ebenso wie die Schlafqualität. Außerdem sagen 76% der befragten Polen, dass ihre Hörgeräte mindestens genauso sind gut sind wie anfangs erwartet.

Die Soundqualität und der Hörkomfort von Hörgeräten haben den größten Einfluss auf die Zufriedenheit der Hörgeräteträger in Polen. Jeder Fünfte ist mit seinen Hörgeräten in geräuschvollen Situationen unzufrieden. Mangelnder Tragekomfort ist einer der zehn häufigsten Gründe, warum Schwerhörige keine Hörgeräte nutzen. Vor allem die Größe, die Sichtbarkeit und das Gefühl eines Fremdkörpers im Ohr spielen hier eine wichtige Rolle. Allerdings sind 80% aller polnischen Hörgeräteträger insgesamt mit ihren Geräten zufrieden. Dies ist vergleichbar mit Ergebnissen aus anderen europäischen Ländern (Frankreich: 84%, Deutschland: 77%, UK: 70%, Dänemark: 71%, Italien: 79%).


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