Sicherheit geht vor

9. Dezember 2016

Auf dem EUHA-Kongress waren Kunden begeistert von Cellion, unserem ersten Hörgerät mit Lithium-Ionen-Akkus, das induktiv geladen wird. Aber sie haben uns auch gefragt, wie wir die Qualität und noch wichtiger, die Sicherheit garantieren. Wie immer: durch Testen, Testen, Testen und nochmal Testen.

Sicherheit war von Anfang an das wichtigste Kriterium
Die Produktsicherheit wurde schon beim allerersten Konzept berücksichtigt. Cellion verwendet ein „Energiemodul“, das aus einer Lithium-Ionen-Akku-Zelle sowie dem power management integrated circuit (integrierte Energiemanagementschaltkreis) besteht. Diese Komponenten befinden sich in einer stabilen und geschlossenen Ferrithülse. Der Schaltkreis des Energiemoduls hat Sicherheitsspezifikationen und -funktionen beispielsweise für Überspannung, Ladestrom, interne Kurzschlüsse usw.

Das induktive Ladegerät reguliert die Stromübertragung zum Energiemodul durch eine magnetische induktive Spule. Ein Kommunikationsprotokoll zwischen dem „Energiemodul“ und dem Ladegerät kontrolliert während des Ladevorgangs den Ladezustand und die Temperatur der Lithium-Ionen-Akku-Zelle. Dieses Protokoll stellt auch sicher, dass Cellion nur mit unserem induktiven Ladegerät geladen werden kann.

Usability-Test
In Zusammenarbeit mit der TU Ilmenau wurden Funktionsprototypen Usability-Tests unterzogen. Basierend auf dem Feedback von Schwerhörigen und Akustikern wurden an beiden Geräten Veränderungen vorgenommen.

Tests mit ersten Werkzeugteilen
Sobald die allerersten Geräte von Cellion erhältlich waren, wurden interne Tests durchgeführt. Dadurch wurden wir schon früh auf Produktmängel aufmerksam und konnten das Ladegerät und das Hörgerät dementsprechend ändern.

Die Grenzen testen
Sobald die ersten wirklichen Prototypen der Lithium-Ionen-Akku-Zelle, des Energiemoduls und des Hörgeräts erhältlich waren, wurden die Tests intensiviert. Der Schwerpunkt lag auf Lebenszyklustests unter Stressbedingungen (z. B. die Lebensdauer der Lithium-Ionen-Zelle bei 45°C in der Hitzekammer) sowie zerstörende Werkstoffprüfungen (wie heiß kann die Zelle werden, bevor sie explodiert?). Diese Tests mit zerstörender mechanischer Beschädigung und extrem hohen Temperaturen (> 150o C) sind in externen Speziallabors durchgeführt worden.

Lieferantenmanagement
Die Kooperation mit dem Lieferanten des Energiemoduls und des induktiven Ladegerätes spielt ebenfalls eine wichtige Rolle bei der Qualitätssicherung. Neben regelmäßigen wöchentlichen Treffen in der Entwicklungsphase wurde auch eine Überprüfung der Produktionsanlagen durch das R&D-Team und die Qualitätsingenieure durchgeführt. Sie überprüften die Fertigungsprozesse des Lieferanten, verbesserten die festgestellten Schwachstellen und die Rückverfolgbarkeit.

Überwachung nach der Markteinführung
Während des ersten Jahres werden alle zurückgegebenen Cellion Geräte sofort genau inspiziert. Dies hilft dabei, mögliche Mängel am Produkt oder am damit verbunden Fertigungsprozess zu identifizieren. Die genaue Überwachung wird zu einem qualitativ hochwertigen Produkt führen und sie liefert uns Ideen, wie wir die nächste Generation noch weiter verbessern können.


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